Grundlagen der Anwaltsvergütung

Die Rechtsanwaltskanzlei Sandoval steht für Transparent und Effizienz bei Gebühren und Honoraren.

 

Die Höhe der anwaltlichen Vergütung ergibt sich entweder aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) oder aus einer Vergütungsvereinbarung. Vergütungsvereinbarungen sind statt der Abrechnung der gesetzlichen Gebühren immer möglich. Es sind jedoch die Regelungen der §§ 49b BRAO und 3a ff. RVG zu beachten.In gerichtlichen Verfahren können die gesetzlichen Gebühren jedoch nicht durch Vereinbarungen unterschritten werden. Die Vereinbarung einer höheren als der gesetzlichen Vergütung ist jederzeit möglich. Berechnet wird nur die Vergütung der Abogada Elena Sandoval und keine Assistentätigkeit anderer Mitarbeiter. Die Honorare umfassen ausschließlich die Honorare von der Abogada Sandoval und nicht erforderliche Notar-, Register- oder andere Kosten, die im Rahmen der vereinbarten Beauftragung entstehen könnten.

 

Eine kurze Erstberatung sei es per Telefon oder per E-Mail kostet 50 Euro und muß zuerst per Überweisung bezahlt werden.

 

Vergütungsvereinbarung nach Zeit: Das gilt für Beratungsgespräche, Einigungsverhandlugen, Berechnungen und außergerichtlichen Schriftverkehr. Für gerichtliche Verfahren muß die Kanzlei mindestens die RVG-Gebühren nehmen. Anwälten ist Preisdumping verboten: sie dürfen die gesetzliche Gebühr für gerichtliche Verfahren nicht unterschreiten.


Gesetzliche Gebühren

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz besteht zunächst aus dem Gesetzestext und zusätzlich dem Vergütungsverzeichnis. Der Gesetzestext enthält die allgemeinen gebührenrechtlichen Vorschriften, das Vergütungsverzeichnis die einzelnen Gebührentatbestände.Im zivil-, verwaltungs- und sozialrechtlichen Bereich berechnen sich die Gebühren nach dem Gegenstandswert. Durch dieses System aufwandsunabhängiger Vergütung soll die so genannte Quersubventionierung gewährleistet werden. Mandate mit hohem Gegenstandswert sollen finanziell den im Verhältnis hohen Arbeitsaufwand bei Mandaten mit geringem Gegenstandswert ausgleichen.

 

Vorschusspflicht

Der Rechtsanwalt kann von seinem Auftraggeber gemäß § 9 RVG für die entstandenen und voraussichtlichen Gebühren sowie gemäß § 669 BGB für die zur Ausführung des Auftrags erforderlichen Aufwendungen einen angemessenen Vorschuss verlangen.

Grundsätzlich kann der Rechtsanwalt jederzeit einen Vorschuss einfordern. Auch hat er die Möglichkeit, die Übernahme des Mandates von der Zahlung eines Vorschusses abhängig zu machen.

Die Forderung eines solchen Vorschusses ist eine Möglichkeit, sich gegen Honorarausfälle abzusichern.

 

Hebegebühren nach Nr. 1009 VV RVG, wenn der Rechtsanwalt beauftragt wurde, Zahlungen in Empfang zu nehmen.

 

Mehr Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer.

 

 

Honorar nach den Gebühren der Rechtsanwaltskammer Tenerife oder Honorarvereinbarung:

Als spanisch-deutsche Anwältin mit Zulassung in der Rechtsanwaltskammer Teneriffa (Ilustre Colegio de Abogados de Santa Cruz de Tenerife), weise ich Sie darauf hin,
dass, wenn das Mandat in Spanien ausgeführt wird, die Gebühren in der für die Rechtsanwaltskammer Tenerife geltenden Höhe anfallen, es sei denn eine Honorarvereinbarung wurde abgeschlossen.

 

 

Sie können auch mit einem Beratungshilfeschein zu mir kommen und so eine kostenlose Anwaltsvertretung in Anspruch nehmen. Sie müssen hierfür zum Amtsgericht Ihres Wohnortes gehen und den Beratungshilfeschein beantragen. Das Amtsgericht wird einen Nachweis Ihrer finanziellen Lage fordern. Hinterher kann auch die Prozesskostenhilfe beantragt werden.

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Rufen Sie uns an unter +49 163 500 1003 oder nutzen Sie unser Kontaktformular.